Adele gewinnt sechs Grammys
Sechs Nominierungen – Sechs Grammys. Was für ein Abend für Adele! Die erst 23-jährige britische Pop-, Soul- und R&B-Sängerin war die Gewinnerin des Abends bei den diesjährigen Grammy Awards, die zum 54. Mal in Los Angeles verliehen wurden. Neben den Foo Fighters, die fünf der begehrten Trophäen gewannen, gehörte der Abend auch der Tags zuvor verstorbenen Whitney Houston.
Eröffnet wurde die Feier vom “Boss”, Bruce Springsteen. Er legte mit seiner E-Street-Band und dem Song “We Take Care Of Our Own” los. Anschließend betrat Moderator LL Cool J die Bühne. Seiner Eröffnungsrede schloss er ein Gebet für Whitney Houston an. “Wir hatten einen Todesfall in der Familie”, so der Rapper. Danach ging die Preisverleihung feierlich weiter, die Brance feierte sich und die Preisträger.
In weiteren Auftritten gedachten Alica Keys und Bonnie Raitt der kürzlich verstorbenen Etta James mit ihrem Song “Sunday Kind Of Love”. Chris Brown performte “Turn Up The Music”, die Foo Fighters “Walk”. Rihanna wurde bei ihrem Song “We Found Love” von Coldplay (ohne Chris Martin) begleitet. Er trat erst kurz danach auf die Bühne, um den gemeinsamen Song “Princess of China” zu singen. Anschließend gab es noch den aktuellen Coldplay-Hit “Paradise”, für den die Band extra ihre Welttournee unterbach. Auch die Beach Boys stehen auf der Bühne. In ihrem 50-jährigen Bandjubiläum gibt es noch einmal “Good Vibrations”. Wow! Später gibt Jennifer Hudson im Gedenken an Whitey Houston noch “I Will Always Love You” zum Besten. Der Abschluss gebührt Paul McCartney mit einem Meadley aus Beatles-Klassikern.
Und die Preisträger? In diesem Jahr gab es “nur” noch 78 Grammophone, so wenige wie zuletzt 1992. Im Vorjahr waren es noch 108. Einige Kategorien wurden gestrichen, andere zusammengelegt. Adele konnte die Grammys in den Hauptkategorien für Song, Single und Album des Jahres gewinnen. Zudem gab es noch zwei Preise in Popkategorien sowie den Preis für das beste Musikvideo. Die Foo Fighters siegten viermal in den Rock-Kategorien und heimsten einen Videopreis ein. Auch Kayne West siegte in allen vier ausgezeichneten Rap-Kategorien. Newcomer Bon Iver holte sich ebenfalls zwei Preise (Newcomer, Alternative-Album) ab.
Alle Grammy-Gewinner 2012:
Hauptkategorien:
Single des Jahres: Rolling in the Deep von Adele
Album des Jahres: 21 von Adele
Song des Jahres: Rolling in the Deep von Adele
Bester neuer Künstler: Bon Iver
Pop:
Beste Pop-Solodarbietung: Someone Like You von Adele
Beste Popdarbietung eines Duos / einer Gruppe: Body and Soul von Tony Bennett featuring Amy Winehouse
Bestes Instrumentalalbum – Pop: The Road from Memphis von Booker T. Jones
Bestes Gesangsalbum – Pop: 21 von Adele
Dance / Electronica:
Beste Dance-Aufnahme: Scary Monsters and Nice Sprites von Skrillex
Bestes Dance-/Electronica-Album: Scary Monsters and Nice Sprites von Skrillex
Traditioneller Pop:
Bestes Gesangsalbum – Traditioneller Pop: Duets II von Tony Bennett und verschiedenen Interpreten
Rock:
Beste Rock-Darbietung: Walk von den Foo Fighters
Beste Hard-Rock-/Metal-Darbietung: White Limo von den Foo Fighters
Bester Rocksong: Walk von den Foo Fighters
Bestes Rock-Album: Wasting Light von den Foo Fighters
Alternative:
Bestes Alternative-Album: Bon Iver von Bon Iver
Rhythm & Blues:
Beste R&B-Darbietung: Is This Love von Corinne Bailey Rae
Beste Darbietung – Traditioneller R&B: Fool for You von Cee-Lo Green featuring Melanie Fiona
Bester R&B-Song: Fool for You von Cee-Lo Green featuring Melanie Fiona (Autoren: Cee-Lo Green, Jack Splash)
Bestes R&B-Album: F.A.M.E. von Chris Brown
Rap:
Beste Rap-Darbietung: Otis von Jay-Z featuring Kanye West
Beste Zusammenarbeit – Rap/Gesang: All of the Lights von Kanye West mit Rihanna, Kid Cudi & Fergie
Bester Rap-Song: All of the Lights von Kanye West mit Rihanna, Kid Cudi & Fergie
Bestes Rap-Album: My Beautiful Dark Twisted Fantasy von Kanye West
Country:
Beste Country-Solodarbietung: Mean von Taylor Swift
Beste Countrydarbietung eines Duos/ einer Gruppe: Barton Hollow von The Civil Wars
Bester Countrysong:Mean von Taylor Swift (Autorin: Taylor Swift)
Bestes Countryalbum: Own the Night von Lady Antebellum
New Age:
Bestes New-Age-Album:What’s It All About von Pat Metheny
Jazz:
Beste Solo-Jazzimprovisation: 500 Miles High von Chick Corea
Bestes Jazz-Gesangsalbum: The Mosaic Project von Terri Lyne Carrington und verschiedenen Interpreten
Bestes Jazz-Instrumentalalbum: Forever von Corea, Clarke & White
Bestes Album eines Jazz-Großensembles: The Good Feeling von der Christian McBride Big Band
Gospel / Christliche Popmusik:
Beste Darbietung Gospel / christliche Popmusik:Jesus von Le’Andria Johnson
Bester Gospelsong: Hello Fear von Kirk Franklin
Bester Song der christlichen Popmusik: Blessings von Laura Story
Bestes Gospel-Album: Hello Fear von Kirk Franklin
Bestes Album der christlichen Popmusik: And If Our God Is for Us… von Chris Tomlin
Latin:
Bestes Latin-Pop-, Rock- oder Urban-Album: Drama y luz von Maná
Bestes regionales mexikanisches oder Tejano-Album: Bicentenario von Pepe Aguilar
Bestes Banda- oder Norteño-Album: Los Tigres del Norte and Friends von den Tigres del Norte
Bestes Tropical-Latinalbum: The Last Mambo von Cachao
American Roots:
Bestes Americana-Album: Ramble at the Ryman von Levon Helm
Bestes Bluegrass-Album: Paper Airplane von Alison Krauss & Union Station
Bestes Blues-Album: Revelator von der Tedeschi Trucks Band
Bestes Folkalbum: Barton Hollow von The Civil Wars
Bestes Album mit Musik mit regionalen Wurzeln: Rebirth of New Orleans von der Rebirth Brass Band
Reggae:
Bestes Reggae-Album: Revelation Pt. 1: The Root of Life von Stephen Marley
Weltmusik:
Bestes Weltmusikalbum: Tassili von Tinariwen
Kinder:
Bestes Kinderalbum: All About Bullies… Big and Small von verschiedenen Interpreten
Sprache:
Bestes gesprochenes Album: If You Ask Me (And of Course You Won’t) von Betty White
Comedy:
Bestes Comedyalbum: Hilarious von Louis C. K.
Musical:
Bestes Musical-Theater-Album: The Book of Mormon von der Original Broadway Cast mit Josh Gad und Andrew Rannells
Visuelle Medien:
Bester zusammengestellter Soundtrack für visuelle Medien: Boardwalk Empire: Volume 1 von verschiedenen Interpreten
Bester komponierter Soundtrack für visuelle Medien: The King’s Speech, Komponist: Alexandre Desplat
Bester Song geschrieben für visuelle Medien: I See the Light von Mandy Moore & Zachary Levi (aus Tangled)
Komposition/Arrangement:
Beste Instrumentalkomposition: Life in Eleven von Béla Fleck & the Flecktones
Bestes Instrumentalarrangement: Rhapsody in Blue von Gordon Goodwin’s Big Phat Band
Bestes Instrumentalarrangement mit Gesangsbegleitung: Who Can I Turn To (When Nobody Needs Me) von Tony Bennett & Queen Latifah
Handwerkliches:
Bestes Aufnahme-Paket: Scenes from the Suburbs von Arcade Fire
Beste Box oder limitierte Sonderausgabe: The Promise: The Darkness on the Edge of Town Story von Bruce Springsteen
Bester Album-Begleittext: Hear Me Howling! Blues, Ballads & Beyond as Recorded by the San Francisco Bay by Chris Strachwitz in the 1960s von verschiedenen Interpreten
Bestes historisches Album: Band on the Run (Paul McCartney Archive Collection – Deluxe Edition von Paul McCartney & Wings
Produktion:
Beste Abmischung eines Albums (ohne Klassik): Paper Airplane von Alison Krauss & Union Station
Produzent des Jahres (ohne Klassik): Paul Epworth
Beste Remix-Aufnahme: Cinema von Benny Benassi, Skrillex Remix
Bestes Raumklang-Album: Layla and Other Assorted Love Songs (Super Deluxe Edition) von Derek and the Dominos
Beste Abmischung eines Albums – klassische Musik: Robert Aldridge : Elmer Gantry von Keith Phares, Patricia Risley, Vale Rideout, Frank Kelley, Heather Buck und dem Florentine Opera Chorus & Milwaukee Symphony Orchestra unter Leitung von William Boggs
Produzent des Jahres – klassische Musik: Judith Sherman
Klassische Musik:
Beste Orchesterdarbietung: Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 vom Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Leitung von Gustavo Dudamel
Beste Opernaufnahme: John Adams: Doctor Atomic von Meredith Arwady, Sasha Cooke, Richard Paul Fink, Gerald Finley, Thomas Glenn, Eric Owens und dem Metropolitan Opera Orchester und Chor unter Leitung von Alan Gilbert
Beste Chordarbietung: Light & Gold von Christopher Glynn, Hila Plitmann und den King’s Singers, Laudibus, dem Pavão Quartet und den Eric Whitacre Singers unter Leitung von Eric Whitacre
Beste Darbietung eines Kleinensembles: Steven Mackey: Lonely Motel – Music from Slide von Rinde Eckert, Steven Mackey und Eighth Blackbird
Bestes klassisches Intrumentalsolo: Joseph Schwantner: Concerto for Percussion & Orchestra von Christopher Lamb mit der Nashville Symphony unter Leitung von Giancarlo Guerrero
Bestes klassisches Gesangssolo: Diva Divo von Joyce DiDonato mit dem Orchester und Chor der Opéra National de Lyon unter Leitung von Kazushi Ōno
Beste zeitgenössische klassische Komposition: Elmer Gantry von Robert Aldridge und Herschel Garfein
Musikvideo:
Bestes Musik-Kurzvideo: Rolling in the Deep von Adele
Bestes Musik-Langvideo: Foo Fighters: Back and Forth von den Foo Fighters
Quelle der Gewinner: Wikipedia









