Endlich – neue Bands für das Highfield 2010!

billy-talentWährend die deutschen Olympioniken in Kanada eine Gold-Medaille nach der anderen holen, hat sich das Highfield Festival den kanadischen Rock-Exportschlager Nummer Eins gesichert: Billy Talent, die im vergangenen Jahr mit neuem Album und Arenen-Tournee die Herzen deutscher Alternative Rockfans endgültig eroberten, werden vom 20. bis 22. August am Störmthaler See in Großpösna auf der Bühne stehen.

Ebenso erfolgreich sind Fettes/Brot. Am 26.02. erscheinen die beiden Live-Alben „Fettes“ und „Brot“ mit allen Hits sowie neuen und unveröffentlichten Songs und verkürzen Fans die Wartezeit auf das nächste Live-Konzert mit Fettes/Brot. Groß ist auch die Vorfreude vieler Fans auf Wir sind Helden. Nach zweijähriger Bühnenpause melden sich Judith Holofernes und Co zurück und kündigen auch gleich ein neues Album für das Frühjahr 2010 an. Weiterhin bereichern Karamelo Santo, Revolverheld, Jennifer Rostock, The 69 Eyes, Parkway Drive und The Asteroids Galaxy Tour das diesjährige Programm. Alle bislang bestätigten Bands:

Placebo * Blink-182 * Billy Talent
Fettes/Brot * NOFX * Wir sind Helden * The Gaslight Anthem * Mad Caddies * Karamelo Santo * Revolverheld * Jennifer Rostock * The 69 Eyes * Parkway Drive * The Asteroids Galaxy Tour

Die Neuzugänge in Kürze und alphabetischer Reihenfolge :

Billy Talent
Über Billy Talent müssen wir kein Wort mehr verlieren, schließlich rauschten die Rocker wie ein Wirbelwind durch die Charts und verzückten mit ihrer neuen Platte „III“ alle Freunde von Shouting und Vocals, knackigen Gitarrenriffs und perfekter Balance von Druck und Transparenz im Sound. „Billy Talent III” ist ein konsequenter Schritt nach vorne. Was will man schon machen, wenn man so nach oben schießt wie die Kanadier, wenn man in Deutschland locker auf die eins der Charts geht und überall Platin holt, wenn man auf Touren und bei Festivals die Massen rockt? Klar, man sucht sich neue Herausforderungen, macht einen Scherz mit seiner Plattenfirma und wünscht sich Brendan O’Brien als Produzent der nächsten Scheibe. O’Brien, auch Mr. Grunge genannt, hat ein beeindruckendes Portfolio von Bands, mit denen er gearbeitet hat; um nur ein paar Namen zu nennen: AC/DC, Bruce Springsteen, Red Hot Chili Peppers (Blood Sugar Sex Magik!), Rage Against the Machine, Aerosmith, Pearl Jam, Stone Temple Pilots, Bob Dylan, Neil Young, Soundgarden, Limp Bizkit, Korn, The Black Crowes etc. O’Brien hat also auch einer Menge Bands zu dem Sound verholfen, den das Quartett in der Jugend vergöttert hat. Noch besser war aber, dass der große Meister tatsächlich seinen Terminkalender freiräumte, um aus „Billy Talent III” ein Meisterwerk zu machen.

Fettes/Brot
Deutschlands dritt- bis fünftbeliebteste Band (laut einer Sozioland Onlineumfrage 2009) gehört zu den an zwei Fingern abzuzählenden Überlebenden der ersten großen deutschsprachigen Rapwelle Anfang der 90er Jahre und kann auf mittlerweile 8 Alben (inklusive Best of und Raritäten – Compilation) sowie Sage und Schreibe 28 Singles und Videos zurückblicken, die seit 1994 veröffentlicht wurden. Auf das Konto der Band gehen unvergessliche Pop Klassiker wie “Nordisch by Nature”, “Jein”, “Schwule Mädchen”, “The Grosser”, “An Tagen wie diesen” oder “Bettina, zieh dir bitte etwas an” – nicht zu vergessen “Emanuela” Musikalisch hat Fettes Brot sich längst von den Anfängen als Hip Hop Crew etabliert und sprengt alle Genregrenzen auf einzigartige Weise. Auch bei Auftritten haben die drei schon vor etlichen Jahren den Plattenspieler gegen acht Mitmusiker ausgetauscht – Fettes/Brot in Fußballteamgröße veröffentlicht am 26.02. gleich zwei streng limitierte Live-Alben, randvoll mit 2 x 80 Minuten, allen Hits, neuen und unveröffentlichte Songs. Nur beide Alben zusammen ergeben den vollen Genuss eines Brote-Konzerts, es gibt keine Titel-Überschneidungen. Es wird, sobald die limitierte Auflage vergriffen ist, auch eine einfache Albumversion mit 80 Minuten Spielzeit geben, also ein Best Of aus beiden CDs.

Jennifer Rostock
Ein bisschen Punk. Ein bisschen Pop. Ein bisschen NDW. So richtig festlegen kann man sich bei der Musik von Jennifer Rostock nicht. Schnelle Drums, schrammelige Gitarre und nervige Keyboards. Irgendwo zwischen Sixties und Übermorgen. Mit intelligenten Texten zwischen Rotz und Poesie. Und live entfaltet sich der Sound nochmal auf einer ganz neuen Ebene – noch lauter, noch schneller und auf jeden Fall tanzbar. Die Show strotzt vor Selbstbewusstsein, Spontaneität und ist ganz gewiss nicht das, was man von einer vermeintlichen Deutschrock-Band erwarten würde. Im positiven Sinne!

Karamelo Santo
Karamelo Santo sind die wohl bekannteste argentinische Formation ihres Genres. Mit ihrer Mischung aus Latin Ska, Reggae, Cumbia, Rock und Punk, die die Band ihrem Publikum stets um die Ohren haut, haben sie sich bereits eine große Fan-Gemeinde erobert. Die acht Musiker werden ihren einzigartigen Sound beim Highfield Festival unter Beweis stellen und werden alles dafür geben, um dem tanzerprobtem Publikum alles abzuverlangen. Ein Gute-Laune-Garant.

Mad Caddies
Die Mad Caddies gründeten sich im Sommer 1995 in Solvang, Kalifornien. Surfen, Strand und Sonne bestimmen das Alltagsbild der Jungs. Wie also könnten sie etwas anderes spielen als Gute-Laune-Ska-Punk? Bei ihren Konzerten avancieren ihre fröhlichen Klänge zu ausgelassenem Live-Getöse, denn Konzerte sind die große Stärke des kalifornischen Sextetts. Das beweisen sie all jenen, die ihre Konzerte noch nicht besucht haben, mit ihrer Live-CD „Live From Toronto: Songs In The Key Of Eh”. Ihr erstes Album „Quality Soft Core” aus dem Jahre 1997 ist ein Mix aus Punk, Ska, Dixie und Reggae. Auch der Nachfolger „Duck And Cover” beinhaltet punkigen Spaß. Erst auf ihren jüngeren Alben wird es etwas harmonischer und der Sound weicht zunehmend poppigeren Melodien. Das heißt aber noch lange nicht, dass nun auf ihren Konzerten gekuschelt werden darf.

Parkway Drive
Wenn man an Australien denkt, hat man eigentlich Kängurus, leere heiße Wüsten, die höchstens mal von einem Bumerang der Aborigines durchschnitten werden, oder Country- Musik à la Keith Urban im Kopf. Doch wer hätte gedacht, dass im Australischen Outback eine so erfolgreiche Band entstehen würde? Die Jungs von Parkway Drive haben es geschafft, in sieben Jahren Bandgeschichte in den Olymp des Metalcore aufzusteigen. In der kleinen Stadt Byron Bay, die als Postkartenmotiv perfekt gewesen wäre, hätte man solch eine Musik wohl am wenigsten erwartet. Sehr charakteristisch für die Band sind die rasenden Gitarrenläufe, die zusammen mit dem Songwritings den Eindruck erwecken, als würde die kleine Stadt im Osten Australiens von der Hölle verschlungen werden. Darum können sich Highfield-Fans schon auf eine ordentliche Mischung aus Hardcore und Deathmetal freuen.

Revolverheld
Von den ersten Sessions im Probenraum, über die ersten Konzerte vor einer Handvoll Leuten, Support-Touren, den zweiten Platz beim Bundesvisioncontest, den Goldenen Schallplatten für die ersten zwei Alben zu den immer größeren Konzerte. Zum dritten Album „In Farbe“ sagt Revolverheld-Sänger Johannes:„Inhaltlich ging es uns darum, einen positiven und optimistischen Blick auf uns und die Welt da draußen in die Songs zu packen. Wir glauben trotz der allgemeinen schlechten Stimmung und Newslage immer noch daran, dass man gerade jetzt Träume haben muss und viel erreichen kann, wenn man es nur will und dafür lebt. Es gibt viele Chancen da draußen, viel zu tun, viel zu erleben. Wir sind für dieses Album wieder ein bisschen zurück zu unseren Wurzeln gegangen, mit direkten Aussagen, mit Energie, mit Kraft, so wie wir auf der Bühne sind und so wie wir es mögen.“

The 69 Eyes
Als neuen Produzenten konnten The 69 Eyes Matt Hyde gewinnen, der schon Slayer oder Monster Magnet ein musikalisches Gesicht verpasst und der das aktuelle Album „Back in Blood“ wesentlich rockiger als die Vorgänger angelegt hat. Zwar ist der sleazy’n’greasy Hintergrund immer noch deutlich zu hören, natürlich bleibt da immer die charakteristische Stimme von Jyrki 69 und natürlich sind die Lyrics immer noch ziemlich dunkel und gotisch, aber Smasher wie das Titelstück oder „Dead Girls Are Easy“ brennen doch ganz anders, als man es zuletzt von den Finnen gewöhnt war. Als wollten sie noch einmal zurück in die Garage, wo sie einst angefangen haben. Aber vorher geht es noch zum Highfield Festival, wo die Jungs live eh ganz anders daherkommen als auf ihren Platten: Geradeheraus, laut und unverschämt gut.

The Asteroids Galaxy Tour
Mit ihrem gutgelaunten funky Großangriff, catchy Hooks, einem großartigen Bläserduo und natürlich Sängerin Mette Lindberg haben Rhe Asteroids Galaxy Tour wirklich jede Crowd in kürzester Zeit im Griff. Dass die Asteroiden Steve Jobs persönlich überzeugt haben, für die iPod-Werbung die Musik zu liefern, dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein, auch daran, dass ihr erster Auftritt im Vorprogramm von Amy Winehouse war, darf man gerne noch einmal erinnern. Inzwischen ist die Debüt-LP „Fruit“ erschienen und The Asteroids Galaxy Tour sind selbst eine amtliche Nummer geworden. Umso schöner, dass die Dänen auch zum Highfield Festival kommen und ihr Album präsentieren, diese Mischung zwischen psychedelisch-rockigem Popappeal und weißem Soul.

Wir sind Helden
Wir sind Helden werden im Frühjahr ein neues Album veröffentlichen. Mit rund 1,5 Millionen verkauften Alben, großen Hits wie «Guten Tag», «Denkmal» und «Nur ein Wort» sowie fünf Echo-Musikpreisen gehört die Band zu den erfolgreichsten deutschen Bands. Wir sind Helden wurden im Jahr 2001 gegründet. Es gelang ihnen bereits 2002, ohne Major Label, eine Single in die deutschen Singlecharts zu bekommen. Das Debütalbum “Die Reklamation” schaffte auf Anhieb den Sprung in die Top 10 der deutschen Longplay-Charts und war eines der meist verkauften Alben der Jahre 2003 und 2004. Das zweite Album “Von hier an blind” und das dritte „Soundso“ schafften gleich in der ersten Woche den Sprung an die Spitze der Charts. Live sorgen Wir sind Helden von Anfang an für volle Häuser und euphorische Stimmung vor den Bühnen. Das werden sie mit ihren neuen und alten Hits auch beim Highfield wieder schaffen.

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